Das "jodelwild-System" ist Grundlagenwerk geplant und enthält alle wesentlichen Übungen und Erkenntnisse aus meiner langjährigen Erfahrung als professionelle Opernsängerin, Komponistin und Leiterin internationaler Meisterkurse für Gesang und Kammermusik.
jodelwild-System ist ein autodidaktisch-sensomotorischer Lernprozess, der sich die selbstwirksame und eigenständige Entwicklung zum Ziel setzt.
Nach einem Gesangs- und Schauspielstudien in Zürich mit Preisstipendien für Wien und Paris arbeitete ich international als Opern und Konzertsängerin. Noch im Studium publiziert ich einen ersten Artikel über meine Stimm- und Körperarbeit. Meine Übungen wurden ein wichtiger Bestandteil meiner internationalen Meisterkurse für Gesang- und Liedgestaltung. Dort arbeitete ich sowohl mit professionellen Sängern und Instrumentalisten als auch mit interessierten Laien.
Meine Methode ist ein "autodidaktisch–sensomotorischer Lernprozess". Angestrebt wird eine selbstwirksame und eigenständige Entwicklung. Dazu gehören neben den langjährig erprobten starken Werkzeugen, wie achtsames Hören und bewusstes Vorausdenken, vor allem das freie musikalische Improvisieren und tonliche Gestalten, mehrstimmige Singen, das Bilden von Klangclustern. Die vielfältigen Welt musikalischer Jodel-Traditionen nutzen wir, um körperliche, mentale und seelische Bereiche zu stimulieren.
Zum archaischen Fundus des menschlichen Singens gehören untrennbar zusammen die Bewegung, Gestik und percussive Instrumente wie Trommeln, Rasseln oder das Tambourin. Ob auf steinzeitlichen Malereien festgehalten, in uralten Kulturen dargestellt oder in der musikalischen Früherziehung wiederbelebt: Klang und Rhythmus sind wie Geschwister und verbinden Menschen über kulturelle Unterschiede hinaus.
Den Kontrollverlust nutze ich wie ein Werkzeug, dass meinen inneren Sensor sabotiert. Wie auch die Reflexe, weil diese schnell genug sind, die eingespielte Kontrolle zu überlisten. Dabei werden muskuläre Verspannungen und unterdrückte Emotionen frei: es entsteht Platz für neue Erfahrungen.
Das Bild einer Sprungfeder ist wie ein Gleichnis für dynamische Prozesse, von der Entspannung und Spannung. Rhythmische Impulse, Bewegung und Gestik unterstützen meine Teilnehmer dabei, den "inneren Zensor" mit seinen angelernten Spannungsmustern zu überlisten- der maximale Kontrollverlust.
Dass Singen und Klang eine heilsame Wirkung auf den Menschen haben, ist längst hinreichend und wissenschaftlich bewiesen. Das Selbst-Klingen verlangt persönliches Aktivsein, und das stärkt den Charakter, Geist und Körper.
Singen ist wie eine Sportart, nur dass wir auch mit inneren Räumen arbeiten.
Mit meiner eigenen Stimme demonstriere und belege meine Ausführungen mit praktischen Beispielen, so dass die Teilnehmer die Unterschiede akustisch sofort wahrnehmen können. Nicht nur über das Gehör, auch der Körper reagiert auf diese Wahrnehmung, nämlich über die Spiegelneuronen.
Veröffentlichungen, Publikationen, Workshops:
● BalancedVoiceConcept © 1989
● Leben im Überfluss - die 8 Archetypen © 2007 (Hinterglas Bilderserie für Dr. F. Assländer)
● Sacred Sounds of the Body © 2000-2022
● Klang -Tänzer © 2005
● RE-BO Power © 2006-2010
● KlangKörperSynthese © 2008-2010
● Die 8 - Stränge des Resonanzgeflechts © 2010
● Elisee - ein kollektiver Gestaltungsprozess © 2011-2018
● Heulen wie der Wolf, Re-Integration animalischer Anteile © 2022
● Anleitung zur Herstellung einer Tarnkappe - Schutz und Würdigung mit Klang © 2017-2022
● jodelwild, jodelwild-System © 2023 ein autodidaktisch–sensomotorischer Lernprozess
● Bücher, CD's und music & art Videos: siehe Färber-Verlag

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen